Stockholm — not a coincidence!

Stockholm — not a coincidence!

Natür­lich ist es kein Zufall, dass unser dies­jäh­ri­ger Som­mer­ur­laub wie­der mal auf Schwe­den fällt. Nach die­sem Video war auch klar, warum es Stock­holm sein muss.

P.S. Was an Stock­holm so kin­der­freund­lich ist und über Juni­ba­cken — unser adop­tier­tes Museum.

Belgische Botschaft

Belgische Botschaft

Brus­sels calling

Ganz ohne Kin­der war ich kürz­lich einen Tag in Brüs­sel. Es war einer die­ser ers­ten Früh­lings­tage, an denen die Sonne schien und die Bäume zwar noch kahl, das Licht und die Luft aber zum ers­ten Mal nicht mehr so win­ter­lich kühl waren.

Warum Kinder niemals stören

Kinder brauchen mehr Wertschätzung

warum Kinder niemals stören

Kinderrechte stärken

Viele Leute ver­brach­ten die Mit­tags­pause beim Pick­nick im Park, spra­chen nicht nur fran­zö­sisch und flä­misch, son­dern auch eng­lisch und dänisch, kroa­tisch und ita­lie­nisch, por­tu­gie­sisch und irisch, bul­ga­risch und schwe­disch. Ein Mus­ter­land an Mul­ti­kul­tur und gelun­ge­ner Inte­gra­tion, könnte man mei­nen. Wäre da nicht die­ses komi­sche Bild vom Flug­ha­fen, das mich unfrei­wil­lig begrüßte und das mir seit­her nicht mehr aus dem Kopf ging.

Bel­gi­sche Botschaft

Eine über­le­bens­große Sta­tue von Brüs­sels Wahr­zei­chen: Man­ne­ken Pis — einem uri­nie­ren­den Kind, begrüßte mich auf mei­nem Weg durch den Ter­mi­nal. Im Kopf hatte ich noch ver­schie­dene Schlag­zei­len zur Edathy-Affäre, um die ich im Flie­ger irgend­wie nicht herum kam. Alle ver­füg­ba­ren Print­me­dien — mit Aus­nahme des Board­ma­ga­zins — waren voll davon. Die Rie­sen­sta­tue auf dem Flug­ha­fen, die übri­gens vom bel­gi­schen Künst­ler Patrick Gerola stammt, brachte dadurch ganz merk­wür­dige Asso­zia­tio­nen in mir her­vor. Sie sah ein­fach nur aus wie ein Kind, das sein Geschlechts­teil anpreist. Ich ver­stand nicht, warum man aus­ge­rech­net so eine Form des bekann­ten Wahr­zei­chen aus­ge­wählt hatte, um inter­na­tio­nale Gäste zu begrü­ßen und seine eige­nen Bür­ger zu Hause will­kom­men zu hei­ßen. Nach dem Dutroux–Pro­zess 2004 und den damit ver­bun­de­nen Skan­da­len, die Bel­gien in kür­zes­ter Zeit wie ein “Land der Kin­der­schän­der” aus­se­hen lie­ßen, hätte ich eigent­lich einen sen­si­ble­ren Umgang mit nack­ten Kin­dern erwar­tet. Mir ist das bereits vor ein paar Jah­ren auf­ge­fal­len, als ich in Thai­land war und man mir in Pat­taya — der Hoch­burg für Sex-Tourismus — erzählte, der schlimmste Puff, in dem haupt­säch­lich Kin­der arbei­te­ten, hieße „die bel­gi­sche Bot­schaft“. Ich fand es unver­ständ­lich, dass nie­mand dage­gen vor­ging. Nicht nur gegen das Miss­brau­chen von Kin­dern, son­dern auch gegen den Namen des Eta­blis­si­ments. Ist die­ses Image bereits akzeptiert?

Belgische Botschaft - Kinder?

Kunst­frei­heit nach Edathy

Sebas­tian Eda­thy wehrt sich gegen den Vor­wurf von Kin­der­por­no­gra­fie. Er scheint den Besitz gekauf­ter nack­ter Kin­der­fo­tos als künst­le­risch wert­voll dekla­rie­ren zu wol­len. Auch ein Blick in unser Nach­bar­land Bel­gien scheint zu bele­gen, dass nackte Kin­der, die ihr Geschlecht prä­sen­tie­ren, gesell­schafts­fä­hig sind. Man mag dies alles völ­lig nor­mal und natür­lich fin­den. Muss man aber nicht. Man darf es sogar als ziem­lich geschmack­los und mehr noch als das, auch respekt­los Kin­dern gegen­über benen­nen. In mei­nen Augen trägt eine so lächer­li­che Zur­schau­stel­lung dazu bei, dass die Würde von Kin­dern bana­li­siert wird. Schlim­mer noch ist in mei­nen Augen aber die Tat­sa­che, dass die Belange von Kin­dern gar nicht dis­ku­tiert werden.

Im Fall von Sebas­tian Eda­thy wurde in ers­ter Linie über poli­ti­sche Aus­wir­kun­gen gespro­chen, über recht­li­che Fra­ge­stel­lun­gen, die im Raum ste­hen und über die Ursa­chen und Fol­gen pädo­phi­ler Nei­gun­gen bei Erwach­se­nen. Wor­über aber nicht gespro­chen wird, sind die Kin­der. Natür­lich sind sich alle einig, dass Kin­der­por­no­gra­phie nicht o.k. ist. Auch Eda­thy selbst spricht sich hier­ge­gen aus, ebenso gegen Kin­des­miss­brauch. Trotz­dem wun­dert es mich, wie viel Auf­merk­sam­keit den (poten­zi­el­len) Tätern und ihrem psy­cho­lo­gi­schen Pro­fil geschenkt wird und wie wenig man sich mit den Opfern aus­ein­an­der­setzt, mit den Kindern.

Kin­der­see­len

Inter­es­siert eigent­lich irgend­je­man­den was mit einem Kind geschieht, das von einem Erwach­se­nen miss­braucht wurde, das als Werk­zeug benutzt wurde, um sexu­elle Nei­gun­gen aus­zu­le­ben? Viel­leicht von einer Per­son, die ihm nahe­stand, der es rück­halt­los ver­traut hat? Wer eigene Kin­der hat, weiss sehr genau, wie bedin­gungs­los Kin­der ihre Eltern lie­ben und wie offen und unvor­ein­ge­nom­men Kin­der der Welt begeg­nen. Wie mag es sich anfüh­len, wenn die geliebte Per­son plötz­lich das Licht aus­macht und sich auf einen wirft und zuschlägt? Wenn in einem sehr frü­hem Alter der eigene Wille gebro­chen und der Kör­per geschän­det wird? Wehr­los? Schwach? Schmerz­haft? Ver­let­zend? Ohn­mäch­tig? Hilf­los? Ernied­ri­gend? Demü­ti­gend? Beschä­mend? Was geschieht mit dem Selbst­be­wusst­sein und dem Selbst­wert­ge­fühl einer klei­nen Kin­der­seele, die nicht in der Lage ist sich aus­zu­drü­cken, weil das Kind nicht ver­ste­hen kann, was da pas­siert ist, und warum es pas­siert ist, und warum es aus­ge­rech­net ihm pas­siert ist? Was hat es denn falsch gemacht? Wo liegt seine Schuld? Und mit wem soll es reden? Und wie wer­den die ande­ren rea­gie­ren? Wird sich dann alles wie­der­ho­len? Was soll es bloß machen? Und wir Erwach­se­nen? Was kön­nen wir tun, um sol­chen Kin­dern zu hel­fen? Um sie über­haupt erst­mal zu fin­den? Sie dazu zu brin­gen, sich zu öff­nen und zu erzäh­len? Viel­leicht könn­ten wir anfan­gen, Kin­der als kleine aber voll­wer­tige Men­schen wahrzunehmen?

Dar­über würde ich gerne mehr erfah­ren, weil es ganz sicher nicht weni­ger wich­tig ist als die Täter.

Insektenhotel — Beschäftigung mit der Natur

Insektenhotel — Beschäftigung mit der Natur

Insektenhotel

Neu­er­öff­nung eines Insektenhotels

Nach­dem im ver­gan­ge­nen Herbst unser Hof zu einem natür­li­chen Aben­teu­er­spiel­platz umfunk­tio­niert wurde, folgt nun zum Früh­ling kon­se­quent der zweite Schritt: die Neu­er­öff­nung eines moder­nen Insek­ten­ho­tels. Es hat meh­rere unter­schied­lich große Zim­mer, die mit stil­vol­lem Inte­ri­eur und viel Liebe zum Detail ein­ge­rich­tet wur­den. Sie kön­nen ent­we­der allein, vor­zugs­weise aber in Gemein­schaft genutzt wer­den. Haupt­sa­che niveau­voll! Die Gäs­te­liste ist umfang­reich. Sie umfasst Käfer, Spin­nen und Flie­gen ebenso wie Amei­sen, Wes­pen und Bie­nen. Für viele Tiere wird es der erste Auf­ent­halt in einem so luxu­riö­sen Quar­tier zum Nis­ten sein, da sie gerade erst frisch geschlüpft sind. Sobald genü­gend Blät­ter grü­nen, wer­den wir als Extra-Service für unsere Gäste eine exqui­site Voll­ver­pfle­gung mit viel­fäl­tigs­ten Geschmacks­rich­tun­gen anbie­ten. Alles andere ver­dient unse­res Erach­tens nicht den Namen Insek­ten­ho­tel. Aber keine Angst, eine indi­vi­du­elle Selbst­ver­sor­gung wird auch wei­ter­hin mög­lich sein.

Do-it-youself

Wem die Idee gefällt und Lust hat selbst so eine Unter­kunft zu eröff­nen, fin­det umfang­rei­che Bau­an­lei­tun­gen für Insek­ten­ho­tels im Inter­net. Eine kleine Aus­wahl fin­det Ihr z.B. hier (vom BR), hier (NABU) und hier.

Unsere Kin­der freuen sich bereits auf die ers­ten Gäste und üben flei­ßig Insek­ten zu malen: Mas­ken­bie­nen, Sei­den­bie­nen,  Löcher­bie­nen, Keul­horn­bie­nen … Ihr bekommt hof­fent­lich eine Ahnung, wie viel Beschäf­ti­gungs­po­ten­zial in so einem klei­nen Insek­ten­ho­tel steckt. Die Gäste müs­sen nicht nur bestimmt und gemalt wer­den, sie müs­sen auch regel­mä­ßig mit Fut­ter ver­sorgt und vor allem gefun­den und beob­ach­tet wer­den, damit es ihnen an nichts fehlt. Ser­vice aus Lei­den­schaft ist unser Motto.

Falls auch Ihr ein Insek­ten­ho­tel betreibt und über freie Kapa­zi­tä­ten ver­fügt, hin­ter­lasst gern Eure Koor­di­na­ten und wor­auf Ihr spe­zia­li­siert seid. Dann werde ich Euch an unsere Gäste weiterempfehlen.

Die Krankenversicherung beim Kind — besser privat oder gesetzlich?

Die Krankenversicherung beim Kind — besser privat oder gesetzlich?

Über die rich­tige Kran­ken­ver­si­che­rung für das Kind machen sich viele Paare erst wäh­rend der Schwan­ger­schaft ernst­hafte Gedan­ken. Vor allem wenn ein Eltern­teil pri­vat und der andere gesetz­lich ver­si­chert ist, stel­len sich viele Fra­gen. Kann man sich aus­su­chen, ob das Kind dann gesetz­lich oder pri­vat ver­si­chert wird? Auch wenn man nicht ver­hei­ra­tet ist? Oder ver­be­am­tet? Was sind die Vor­teile der Fami­li­en­ver­si­che­rung? Lohnt sich eine gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung schon bei einem Kind oder erst bei meh­re­ren und wie viel kos­tet das genau? Schlauer wäre es, all diese Fra­gen bereits dann zu klä­ren, wenn man sich ent­schlos­sen hat, eine Fami­lie zu grün­den. Denn nur zu die­sem Zeit­punkt kön­nen noch alle Wei­chen gestellt wer­den. Spä­ter ist das unter Umstän­den nicht mehr der Fall.

private oder gesetzliche Krankenversicherung Kind

Grund­sätz­lich kann man wohl sagen, dass nicht die Eltern dar­über ent­schei­den, ob sie ihr Kind pri­vat oder gesetz­lich ver­si­chern las­sen, son­dern das Gesetz. Abhän­gig davon wie die Eltern ver­si­chert sind, gel­ten unter­schied­li­che Regelungen:

1. Fall: beide Eltern­teile sind in der gesetz­li­chen Krankenversicherung

Wenn beide Eltern­teile gesetz­lich ver­si­chert sind, kommt auch der Nach­wuchs in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung. Er wird dann bei einem Eltern­teil im Rah­men der Fami­li­en­ver­si­che­rung kos­ten­los mit­ver­si­chert. Dass man wäh­rend der Eltern­zeit von den Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung befreit ist, spielt dabei keine Rolle. Wün­schen die Eltern eine pri­vate Kran­ken­ver­si­che­rung für ihr Kind, kön­nen sie den Nach­wuchs auch pri­vat ver­si­chern las­sen. Eine pri­vate Kran­ken­ver­si­che­rung nimmt für das Kind aber einen eige­nen Ver­si­che­rungs­bei­trag und führt in die­sem Fall eine Gesund­heits­prü­fung durch.

Kos­ten­pflich­tig wird auch die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung für ein Kind, und zwar dann, wenn es eigene Ein­nah­men hat, z.B. eine Halb­wai­sen­rente bezieht oder Miet– oder Pacht­ein­nah­men aus einem Erbe erhält. Die Ein­kom­mens­grenze ändert sich jähr­lich und liegt im Jahr 2014 bei 395 EUR pro Monat. Solange ein Kind monat­lich weni­ger als 395 EUR ver­dient, bleibt die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung kostenlos.

2. Fall: beide Eltern­teile sind in der pri­va­ten Krankenversicherung

Sind beide Eltern­teile pri­vat ver­si­chert, muss auch das Kind pri­vat ver­si­chert wer­den. Die Mög­lich­keit das Kind in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu ver­si­chern, besteht hin­ge­gen nicht. Stellt man den Ver­si­che­rungs­an­trag inner­halb von zwei Mona­ten nach der Geburt, wird beim Kind keine Gesund­heits­prü­fung vor­ge­nom­men. Der Kran­ken­kas­sen­bei­trag für ein pri­vat ver­si­cher­tes Kind beginnt in der Regel um die 120,- EUR pro Monat (und Kind), hängt aber von den Leis­tun­gen ab und kann auch deut­lich höher aus­fal­len. Die Leis­tun­gen rich­ten sich grund­sätz­lich nach dem Ver­si­che­rungs­ta­rif des Eltern­teils, kön­nen aber durch Zusatz­ver­si­che­run­gen ergänzt werden.

3. Ein Eltern­teil ist gesetz­lich, das andere pri­vat versichert

Schwie­rig und ein biss­chen kom­pli­ziert wird es, wenn ein Eltern­teil gesetz­lich und ein Eltern­teil pri­vat ver­si­chert ist. Hier läuft es dar­auf hin­aus, dass die Ver­si­che­rung bei dem Eltern­teil erfol­gen muss, das mehr ver­dient. Oft ist das der pri­vat ver­si­cherte Eltern­teil mit der Folge, dass auch das Kind pri­vat oder frei­wil­lig gesetz­lich und damit in jedem Fall kos­ten­pflich­tig ver­si­chert wer­den muss. Ist der Höher­ver­die­ner hin­ge­gen Mit­glied in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, kann das Kind bei ihm kos­ten­los im Rah­men der Fami­li­en­ver­si­che­rung mit­ver­si­chert wer­den. Spä­tes­tens bei zwei Kin­dern lohnt es sich finan­zi­ell auf jeden Fall, wenn der Höher­ver­die­ner frei­wil­lig in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung wech­selt und die Kin­der bei ihm kos­ten­los mit­ver­si­chern lässt.

4. Wenn man nicht ver­hei­ra­tet oder ver­be­am­tet ist

Rich­tig kom­pli­ziert wird es, wenn man nicht ver­hei­ra­tet ist. Dann darf man frei wäh­len, ob man sein Kind beim Vater oder bei der Mut­ter ver­si­chert, unab­hän­gig davon, ob die Eltern pri­vat oder gesetz­lich ver­si­chert sind. Ver­hei­ra­tete haben die­ses Wahl­recht nicht, was in mei­nen Augen auf ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken stößt, aber das soll an die­ser Stelle  nicht wei­ter ver­tieft werden.

Beamte, die eine staat­li­che Bei­hilfe bezie­hen, erhal­ten diese auch für ihr Kind. Für sie lohnt sich auch bei meh­re­ren Kin­dern kein Wech­sel in die gesetz­li­che Krankenversicherung.

5. Fazit

Wenn man die Absicht hat Kin­der zu bekom­men, lohnt es sich finan­zi­ell in den meis­ten Fäl­len, wenn der Höher­ver­die­ner in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung wech­selt. Auf diese Weise kön­nen die Kin­der im Rah­men der Fami­li­en­ver­si­che­rung kos­ten­los mit­ver­si­chert werden.

Mehr Infor­ma­tio­nen über die Kran­ken­ver­si­che­rung bei Kin­dern fin­det Ihr auf den Sei­ten der Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­bände GKV und der PKV.

Ausflugstipp: die Pfaueninsel

Ausflugstipp: die Pfaueninsel

Eins unse­rer liebs­ten Aus­flugs­ziele ist die Pfau­en­in­sel in der Havel. Sie ist ein klei­nes, idyl­li­sches Para­dies, das einen den Geist ver­gan­ge­ner Zei­ten spü­ren lässt. Hier kann man die Groß­stadt ver­ges­sen und in ein Kleinod der Natur eintauchen.

Von Wann­see aus — dem Rübe­zahl­weg fol­gend — kann man ganz ein­fach mit einer klei­nen Fähre über­set­zen. Die Tickets kauft man direkt auf der Fähre. Ange­kom­men auf der Insel ist man plötz­lich ganz abge­schie­den von der Groß­stadt und von frei­lau­fen­den Pfauen umge­ben. Man hat dann die Wahl, ent­we­der Rich­tung Schloss oder Rich­tung alte Meie­rei durch den von Lenné gestal­te­ten Park zu spa­zie­ren. Alles kommt dabei ein biss­chen unwirk­lich vor. Das weisse Dorn­rös­chen­schloss und der Rosen­gar­ten wir­ken mär­chen­haft ver­wun­schen. Instink­tiv schauen sich die Kin­der nach der Prin­zes­sin um. Hier soll sich Köni­gin Luise gerne vor der Preus­si­schen Gesell­schaft ver­steckt haben. Auch heute ist die Insel von außen fast nicht ein­zu­se­hen und von Schilf und alten Eichen umgeben.

Ausflug Berlin

Pfaueninsel

Im nächs­ten Moment erin­nern ein Grab­stein hier und da oder eine zer­fal­lene Ruine an den ein oder ande­ren Edgar Wal­lace Film, der auf der Insel gedreht wurde. Die Kulis­sen haben sich kaum verändert.

Im Som­mer trifft man hier auf Was­ser­büf­fel, die als natür­li­cher Rasen­mä­her die­nen. Auch für Ber­lin ist das etwas unge­wöhn­lich, aber für die Kin­der ein wei­te­res High­light. Im Win­ter kann man dafür die Alte Meie­rei besich­ti­gen. Ansons­ten ist die Pfau­en­in­sel bei sub­op­ti­ma­lem Wet­ter natür­lich weni­ger stark besucht, aber nicht weni­ger faszinierend.

Wer mehr über die Geschichte der Insel erfah­ren will, kann sich mit sei­nem Smart­phone kos­ten­lose Hör­bei­träge für fünf mar­kante Orte auf der Insel her­un­ter­la­den.

Zurück auf dem Fest­land befin­det sich direkt vor dem Fähr­an­le­ger das Wirts­haus zur Pfau­en­in­sel. Hier kann man gemüt­lich ein­keh­ren und gut bür­ger­li­che Küche genie­ßen. Bei schö­nem Wet­ter und vor allem im Som­mer hat auch der Bier­gar­ten geöff­net. In jedem Fall sollte man vor­her, wenn mög­lich, reser­vie­ren. Gerade am Wochen­ende kann es schnell voll werden.

P.S. Meine Top 5 Sehens­wür­dig­kei­ten von Ber­lin für Kin­der.

Alle krank — wenn nichts mehr geht

Alle krank — wenn nichts mehr geht

krank

Die letz­ten Wochen waren für uns anstren­gend und zeh­rend. Wir ver­brach­ten lei­der mehr Zeit im Kran­ken­haus als geplant war und hat­ten gleich­zei­tig mit unter­schied­li­chen Krank­hei­ten zu kämp­fen. Wäh­rend drau­ßen die Sonne schien und sich end­lich wie­der Vogel­ge­zwit­scher bemerk­bar machte, ver­brach­ten wir die meis­ten Tage im Bett oder auf dem Sofa, schla­fend oder dösend, auf bes­sere Zei­ten wartend.

Die ers­ten bei­den Tage waren die schlimms­ten, denn wir waren auf ein gemein­sa­mes Kran­ken­la­ger ein­fach nicht vor­be­rei­tet. Der Kühl­schrank war leer, die Haus­apo­theke unvoll­stän­dig, die Woh­nung im Chaos und in unse­ren Köp­fen wuchs eine nicht enden wol­lende To-do-Liste, die uns immer mehr unter Stress setzte. Wir nah­men fast täg­lich den ärzt­li­chen Bereit­schafts­dienst in Anspruch. Irgend­wie woll­ten wir nicht glau­ben, dass es kein Mit­tel gibt, das uns inner­halb von 24 Stun­den wie­der fit machen würde.

Nach etwa drei Tagen ging es uns bes­ser, nicht phy­sisch, aber doch men­tal. Wir hat­ten end­lich begrif­fen, dass es nichts bringt, sich selbst immer mehr unter Druck zu set­zen und vom ande­ren zu erwar­ten, dass er sich end­lich zusam­men reißt und gesund wird. Wir sag­ten Ter­mine ab, lie­ßen uns krank schrei­ben und ver­brach­ten mit den Kin­dern Zeit zu Hause. Ich ging nur das Aller­nö­tigste ein­kau­fen, Medi­ka­mente in der Apo­theke und ein paar Lebens­mit­tel im Super­markt. Wir nah­men jede Hilfe von Freun­den dank­bar an, hier mal ein Ein­kauf, da mal kurz die Kin­der. Selbst medi­zi­ni­sche Fach­li­te­ra­tur legte ich zur Seite. Ich hatte akzep­tiert, dass wir krank waren und ich kein Wun­der­mit­tel mehr fin­den würde. Diese Ein­sicht bewirkte, dass plötz­lich nicht mehr alles nur anstren­gend war, son­dern har­mo­nisch. Wir genos­sen es, auf dem Sofa zu lie­gen und uns dabei von der Sonne wär­men zu las­sen. Wir genos­sen es, ein­fach ein­zu­schla­fen, mit den Kin­dern ein Buch zu lesen, Tee zu trin­ken und wie­der ein­zu­schla­fen. Wir genos­sen sogar die Sen­dung mit der Maus, Heidi Teil 1 bis 24 und Lilla spö­ket Laban, eine schwe­di­sche Zei­chen­trick­se­rie. Unser Modus ver­än­derte sich von Fast For­ward zu Slow Motion. Wir schmie­de­ten Pläne, dar­über wie wir uns in Zukunft noch gesun­der ernäh­ren und kon­se­quen­ter die Hände waschen wür­den, dass wir die­ses Chaos von Woh­nung irgend­wie in den Griff krie­gen und in unse­rer Frei­zeit (?) Sport trei­ben würden.

So lang­sam nor­ma­li­siert sich unser All­tag wie­der. Schla­fen und Nichts­tun und Mer­ken, dass die Welt nicht unter­geht, nur weil man seine Pläne für eine Weile auf Eis legt. Viel­leicht hat uns genau das gefehlt.

Kinder vor Computern

Kinder vor Computern

Unsere Kin­der ver­brin­gen lei­der immer mehr Zeit vor ihren Com­pu­tern. Ist das nor­mal? Um nicht mit schlech­tem Bei­spiel voran zu gehen, haben wir die Com­pu­ter­zeit gerade für alle Fami­li­en­mit­glie­der extrem redu­ziert. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, wenn es dadurch auch beim Blog­gen zu Unre­gel­mä­ßig­kei­ten kommt.

Vorfreude

Vorfreude

Car­lotta: “Mama, ich hab schon ein Geburts­tags­ge­schenk für Dich.”

Ich (D): “Hmmm.”

C: “Soll ich Dir sagen, was ich Dir zum Geburts­tag schenke?”

D: “Nein, lie­ber nicht. Das sagt man vor­her nicht.”

C: “Aber ICH MÖCHTE es gern JETZT erzählen.”

D: “Dann ist es aber keine Über­ra­schung mehr.”

C: “Macht doch nichts Mama.” Sehr ehr­lich! 

D: “Ich hätte aber gern eine Über­ra­schung zum Geburtstag.”

C: “Du bekommst doch eine von Papa.” Das hier wird schwierig.

D: “Erzähl es Luis.”

C: “Der weiss es schon.”

D: “Jetzt gerade ist Dein Geschenk mehr als nur ein Geschenk. Es ist auch ein Geheim­nis. Und wenn Du es mir an mei­nem Geburts­tag gibst, wird aus dem Geheim­nis eine Überraschung.”

C: “Wenn ich es jetzt erzähle, ist es doch auch eine Überraschung.”

D: “Das stimmt, aber jetzt kann ich mich nicht dar­über freuen, denn jetzt bekomme ich ja das Geschenk noch nicht. Und wenn ich es zum Geburts­tag bekomme, fehlt die Über­ra­schung dazu. Ein Geburts­tags­ge­schenk soll eine Über­ra­schung am Geburts­tag sein.”

C: “Hmmm.”

D: “Du kannst mir jetzt ein ande­res Geheim­nis erzäh­len, wenn Du mich jetzt über­ra­schen möchtest”

C: “Ich hab aber kein ande­res Geheim­nis” und zu Luis gewandt “Oder Luis, wol­len wir was Gehei­mes machen?”

Luis nickt und rennt mit Car­lotta in die Küche. Stühle wer­den gerückt, Schrank­tü­ren und Schub­la­den geöff­net. Kurz dar­auf ver­ste­cken sich beide in mei­nem Klei­der­schrank. Dann lasse ich mich mal über­ra­schen, was genau sie darin essen und mit wel­chen mei­ner Klei­der und Anzüge sie sich ihre kleb­ri­gen Hände abwischen …

Krankenhausreflektionen

Krankenhausreflektionen

Wie­der mal bin ich am Wan­dern. Den Kor­ri­dor vor dem OP-Saal rauf und run­ter. Hier ist weder ein Stuhl noch eine  andere Sitz­ge­le­gen­heit in Sicht. Nur Beton und einige Bet­ten. Ich bin seit 5 Uhr auf den Bei­nen. Für einen kur­zen Moment denke ich “was wäre, wenn … ?” immer­hin sehen die Lie­gen anstän­dig aus, doch den Gedan­ken ver­werfe ich schnell. Es würde ver­mut­lich kei­nen guten Ein­druck hin­ter­las­sen und oben­drein zu schlech­ter Stim­mung füh­ren und das kann ich hier und heute nicht gebrau­chen. Außer­dem kommt ab und zu auch Per­so­nal vor­bei. Mit gesenk­ten Bli­cken eilen sie umher, als hät­ten sie eine Wette abge­schlos­sen, wer schafft einen gan­zen Tag, ohne eine ein­zige Frage zu beantworten.

OP

Was wäre wenn? Diese Frage über­kommt mich unwei­ger­lich, und ich kann sie kaum ertra­gen. Was wäre, wenn es schief geht? Meine Kehle schnürt sich zusam­men, mein Magen krampft und in mei­nen Schlä­fen beginnt es zu häm­mern. Vor mei­nen Augen sehe ich immer wie­der die letzte Szene, ich lege mein zit­tern­des Kind in die Arme der Nar­ko­se­schwes­ter und mit den Wor­ten “bis gleich mein Schatz” drehe ich mich um und eile zur Toi­lette, damit es meine unkon­trol­lier­ten Trä­nen nicht sieht. Die ganze Zeit ist mir, als höre ich Kin­der­ge­schrei. Mein Kind, das von zwei Nar­ko­se­schwes­tern und zwei Nar­ko­se­pfle­gern fest­ge­hal­ten und für die OP vor­be­rei­tet wird. Die Schwes­tern hal­ten den Kopf und die Pfle­ger die Glied­ma­ßen. Sie ver­su­chen einen Venen­zu­gang zu legen, doch die Nadel rutscht immer wie­der ab. Die Spritze ist dop­pelt so groß wie die Hand. Der Chir­urg steht mit dem Skal­pell bereit … Ich zwinge meine Gedan­ken in andere Bah­nen. Was bringt es mir, alle Hor­ror­sze­na­rien ein­zeln aus­zu­schmü­cken? Sollte tat­säch­lich eines davon ein­tre­ten, wird es schlim­mer sein als alles was ich mir vor­stel­len kann. Und sollte es wider Erwar­ten anders kom­men, habe ich mich umsonst gequält. 9:55 Uhr sollte es los­ge­hen. Jetzt ist es 10:30 Uhr. In 45 Minu­ten wird alles vor­bei sein. Gut, dass ich bei der Nar­ko­se­vor­be­spre­chung auf den Ope­ra­ti­ons­plan schie­len konnte. In mei­nem Kopf gehe ich eine Liste mit ner­ven­be­ru­hi­gen­den Lie­dern durch und ende wie so oft bei Nina Simo­nes “Fee­ling Good”. Zum unge­fähr zehn­ten Mal sage ich mir, dass Kin­der keine Aus­rede mehr sein soll­ten und dass Musik end­lich wie­der eine grö­ßere Rolle in mei­nem Leben spie­len muss. Wenn das hier vor­bei ist.

Guten Tag!” grüßt mich plötz­lich ein jun­ger Arzt im Vor­bei­ge­hen und mir bleibt fast das Herz ste­hen. Aus­län­der. Natür­lich, weiß es bestimmt nicht bes­ser. Zurück zum Wan­dern. Und Zeit tot­schla­gen. Mitt­ler­weile ist es zehn nach zwölf und ich werde wie­der ner­vös. Die haben 35 Minu­ten spä­ter ange­fan­gen, viel­leicht hat die Nar­kose etwas län­ger gedau­ert, sagen wir noch­mal 45 Minu­ten, dann ope­rie­ren die jetzt seit 55 Minu­ten. Na dann müss­ten die doch jeden Moment fer­tig sein. Ich fange an mein Haus am See zu gestal­ten. Erst außen und dann innen. Ich packe alles ein, und dann aus. Eine frei­ste­hende Bade­wanne (mit Füßen) oben, wo sich auch die vier Schlaf­zim­mer befin­den. Im Erd­ge­schoss die Küche, das Wohn­zim­mer und ein Arbeits­zim­mer mit gro­ßen Pan­ora­ma­fens­tern zum Gar­ten, wo zwei über­glück­li­che Kin­der sorg­los spie­len. Tho­mas’ Traum ist ein Pool im Wohn­zim­mer. Das finde ich etwas über­trie­ben, wir sind ja schließ­lich keine Rocke­fel­lers. Aber wenn man die Decke über den Pool öff­nen könnte und dabei quasi direkte Sicht auf den Ster­nen­him­mel und die Milch­straße hätte, wäre das an spä­ten Voll­mond­aben­den viel­leicht gar nicht so schlecht. Ich ent­scheide mich, ihm die­sen letz­te­ren Teil vor­erst zu ver­schwei­gen, sonst wird er ein­fach zu stolz.

Milchstraße von Inka Cee

12:40 Uhr. Nichts pas­siert. Jetzt ope­rie­ren die schon fast 2 Stun­den, das kann doch eigent­lich nicht sein. Ist das ein gutes Zei­chen? Wohl kaum. Ande­rer­seits, keine Nach­richt ist bes­ser als eine schlechte Nach­richt. Wie­der sehe ich die letzte Szene vor mir, die OP-Schwestern, Blut … Ein Arzt kommt mir ent­ge­gen: “Da sind sie ja, die Schwes­ter hat mich gebe­ten, kurz mit Ihnen zu spre­chen. Die OP ist been­det und wir haben … ” es folgt ein unun­ter­bro­che­ner Rede­schwall aus medi­zi­ni­schen Fach­be­grif­fen und obwohl ich mich rich­tig anstrenge und ganz genau zuhöre, drin­gen seine Worte durch mich hin­durch, ohne von mei­nem Gehirn erfasst zu wer­den. Ich ver­su­che mich voll auf die Mimik zu kon­zen­trie­ren. Der Arzt sieht erschöpft aus,“leider muss­ten wir zwei Mal … ” er zeigt auf das Knie. Immer wie­der. Ich unter­bre­che “Ent­schul­di­gung, mei­nen Sie das Knie? Die Ope­ra­tion war doch wegen der Ent­fer­nung …” “Frau Wüst­hoff?” Ich schüt­tel den Kopf. “Ach so. Dann sind Sie die Mut­ter von dem Kind? Das hat mein Kol­lege gemacht. Tut mir Leid.”

Macht Nichts. Fal­scher Arzt, fal­sche Stelle, fal­scher Pati­ent, fal­scher … nein, rich­ti­ger Film. Denn so läuft es hier. Und auch anderswo, über­all. In Ber­lin gibt es sechs kin­der­chir­ur­gi­sche Zen­tren. Alle unab­hän­gig von­ein­an­der. Man­che machen Kin­der neben­bei mit, man­che sind sich bewusst, dass Kin­der anders sind, anders rea­gie­ren, anders emp­fin­den, anders funk­tio­nie­ren. Alle Zen­tren haben eines gemein: die linke Hand weiß nicht was die rechte tut. Sie sind so orga­ni­siert, dass man bei jedem Besuch ande­res Per­so­nal ken­nen lernt. Der Ober­arzt, der beim ers­ten Besuch einen so kom­pe­ten­ten und ver­trau­ens­vol­len Ein­druck hin­ter­las­sen hat, ist beim zwei­ten Besuch im Urlaub und beim drit­ten end­gül­tig weg. Der andere Arzt, kennt die Vor­ge­schichte nicht. Er hat auch keine Zeit, sie sich anzu­hö­ren, denn eine Kol­le­gin ist krank und im Moment gibt es ein­fach zu viel zu tun. Am nächs­ten Tag wech­selt das Per­so­nal. Hier ist es wie anderswo. Es ist ein Sys­tem­feh­ler. Ich mache noch eine Liste.

1) Wie kann es sein, dass das Früh­stück in allen Kran­ken­häu­sern fast aus­schließ­lich aus über­zu­cker­ten Teig– und Mol­ke­rei­pro­duk­ten besteht, obwohl es unum­strit­ten ist, dass Zucker die Abwehr­kräfte schwächt?

2) Wie kann es über­haupt sein, dass das Essen in Kran­ken­häu­sern so unge­nieß­bar ist, dass kein Mensch es frei­wil­lig zu sich neh­men mag, wenn­gleich viele Pati­en­ten ohne­hin mit dem Appe­tit zu kämp­fen haben?

3) Wie kann es sein, dass die Nacht­schwes­ter alle zwei Stun­den auf Stö­ckel­schu­hen (oder waren es Holz­schuhe?) ins Zim­mer kommt, um nach dem Rech­ten zu schauen oder ein­fach nur so, wenn a) Schlaf die beste Medi­zin der Welt ist und b) ich für den unge­stör­ten “Kom­fort” des Ein­zel­zim­mers noch mal extra bezahle?

4) Wie kann es sein, dass … oh nein, meine Schlä­fen pochen schon wieder.

Ich muss an etwas Kon­struk­ti­ves den­ken und über­lege, was für alle Fami­li­en­mit­glie­der im Moment wohl das wich­tigste ist. Chro­no­lo­gisch. Für Luis ein­deu­tig mit Car­lotta zu spie­len. Für Car­lotta auch, und Rol­len­spiele, obwohl Malen im Kom­men ist. Für Tho­mas wohl die Sache mit dem Pool im Wohn­zim­mer, doch bin ich mir da nicht ganz sicher. Ich kenne seine Prio­ri­tä­ten, aber was ihn jetzt aktu­ell am meis­ten beschäf­tigt, kann ich nur ahnen. Ich ent­scheide mich zum wie­der­hol­ten Mal, dass die Kin­der keine Aus­rede mehr sein soll­ten und dass wir als Paar eine grö­ßere Rolle spie­len müs­sen. Wenn das hier vor­bei ist.

Dann öff­net sich end­lich die Tür und ich gehe rein. Ich sehe mein Kind mit geschlos­se­nen Augen auf einer Trage lie­gen. Vor­sich­tig streichle ich über die warme Stirn und flüs­ter: „Mami ist hier“. Geschafft.

(Foto der Milch­straße: Inka Cee via blick­ge­win­kelt)